Presse

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04/2012

Armand-Herausgeber Ulf Debelius gibt den neuesten Band der
historisch-kritischen Karl-May-Ausgabe heraus

Im April 2012 erschien im Rahmen der historisch-kritischen Ausgabe Karl Mays Werke der von Ulf Debelius herausgegebene Band IV.27 Im »wilden Westen« Nordamerika's.
Der Band vereint neun Reiseerzählungen Karl Mays aus seiner mittleren Schaffensperiode (1882-1898). Dabei handelt es teilweise um kleinere Auftragsarbeiten, die May auf der Basis von vorgegebenen Illustrationen schuf, sowie um die Zeitschriftenerstfassungen von Texten, die der Autor später in überarbeiteter Form in die berühmte grüne Buchreihe seiner »Gesammelten Reiseerzählungen« aufgenommen hat. Hierzu zählt neben Der Scout (der erste Teil des späteren Bandes Winnetou II) und einigen kürzeren, von May in seine Old-Surehand-Trilogie übergenommenen Texten insbesondere die Titelerzählung des Bandes mit der Erstfassung von Winnetous Tod.
In ihrem 60-seitigen Editorischen Bericht im Anhang legen die Bandbearbeiter Frank Werder und Ulf Debelius ein besonderes Augenmerk auf die Entstehungsgeschichte und die Publikationsumstände der einzelnen Erzählungen sowie auf ihre Bedeutung für die späteren Buchausgaben. Abgerundet wird der Band durch eine vollständige Bibliographie aller zu Mays Lebzeiten erschienenen Textfassungen sowie eine ausführliche Textkritik mit Konjektur- und Variantenverzeichnissen.
Ursprünglich bereits im Dezember 2011 an die Abonnenten ausgeliefert, wurde der Band wegen eines Fehlers beim Bucheinband zurückgerufen und ist nunmehr seit April 2012 erhältlich. Bestellungen können direkt im Onlineshop des Karl-May-Museums aufgegeben werden.

11/2011

Rezension in der »Wetzlarer Neuen Zeitung« vom 12.11.2011

Unter dem Titel »Ein Hesse erobert den Wilden Westen« berichtete Regina Tauer in einem ganzseitigen Artikel in der »Wetzlarer Neuen Zeitung« ausführlich über die Marburger Ausgabe und die Forschungstätigkeit von Herausgeber Ulf Debelius:
»Für Debelius spielt Quellenforschung noch eine zentrale Rolle. Und dafür wendet er viel Zeit auf. Er durchforstet die Briefwechsel Strubbergs mit Verlagen und seine Privatkorrespondenz, sucht in Archiven, Bibliotheken und Antiquariaten (...) Ganz wichtig bei dieser Detektivarbeit ist ein guter Draht zu privaten Sammlern, denn kaum ein Buch von Armand (...) findet sich heute noch in Bibliotheken. Da kommt Debelius zugute, dass er sich an der Philipps-Universität lange mit Numismatik befasst hat. Im Austausch mit Münzfreunden hat er viel darüber gelernt, Kontakte mit leidenschaftlichen Sammlern zu pflegen. Auch ein wertvolles Buch, womöglich ein Unikat, der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung zu stellen, setzt einiges an Vertrauen voraus (...) Debelius hat Fredéric Armand Strubberg dem Vergessen entrissen. Drei Bände der Armand-Werke sind bereits erschienen. Die Veröffentlichung von zwei weiteren steht unmittelbar bevor«.

Regina Tauer: Ein Hesse erobert den Wilden Westen. Marburger Historiker gibt die Romane von Fredéric Armand Strubberg neu heraus. In: Wetzlarer Neue Zeitung. 66. Jg., Nr. 309 v. 12.11.2011, S. 3.

10/2011

»hessenschau« berichtet über die Marburger Ausgabe

Die »hessenschau«, das Nachrichtenmagazin des Hessischen Fernsehens, brachte am 20. Oktober einen mehrminütigen Filmbeitrag über Armand. Neben Interviewausschnitten mit Herausgeber Ulf Debelius wurde auch kurz über Strubbergs Zeit in Texas berichtet und die Marburger Ausgabe vorgestellt. Beitrag anschauen (0:22:00 bis 0:25:19).

Herausgeber Ulf Debelius zum Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft gewählt

Auf der Jahrestagung der Karl-May-Gesellschaft vom 06.-09.10.2011 in Wolfenbüttel wurde Ulf Debelius, der Herausgeber der »Marburger Ausgabe«, zum Geschäftsführer der Karl-May-Gesellschaft gewählt. Die KMG wurde 1969 gegründet und und ist mit ca. 1700 Mitgliedern eine der größten literarischen Gesellschaften Deutschlands.

06/2011

Interview mit Herausgeber Ulf Debelius bei Radio Unerhört Marburg (RUM)

Am 05.06.2011 war Ulf Debelius, der Herausgeber der Marburger Ausgabe, zu Gast in der Sendung »Tea'n'Talk« beim Sender Radio Unerhört Marburg (RUM). In der zweistündigen Sendung zum Thema »Karl May« wurde auch über Vorläufer und Vorbilder Mays gesprochen, und in diesem Zusammenhang ergab sich die Gelegenheit, über Armand und über die Marburger Ausgabe zu sprechen: Download (mp3, Länge: 05:12 Min, 4,9 MB)

05/2011

Rezension der »Marburger Ausgabe« in Karl May & Co. 2/2011

»(...) Ulf Debelius, dem Herausgeber dieser „Marburger Ausgabe“ und als Hesse Landsmann Armands, muss in zweifacher Hinsicht Dank und Anerkennung ausgesprochen werden: zum einen für den Mut, die Werke dieses Abenteuer-Klassikers erstmals überhaupt gesammelt herauszubringen, zum anderen für die Sorgfalt, mit der er sich dieser anspruchsvollen Aufgabe unterzieht und die bereits bei den ersten drei Bänden sowie in der Gesamtkonzeption sichtbar wird. (...) Insgesamt handelt es sich bei der Marburger Edition um eine gediegene, auch optisch ansprechend aufgemachte, mit farbigem Schutzumschlag und Lesebändchen versehene Ausgabe, die in keiner Sammlung von Abenteuerklassikern fehlen sollte. (...) Besonders hervorzuheben sind die kenntnisreichen, historisch fundierten Nachworte und Kommentare von Ulf Debelius zu den einzelnen Werken. Die Gesamtausgabe von Armands Werken ist jedoch nicht nur ein literaturgeschichtlicher Meilenstein, sie ist auch „ein Dienst am Sammler“ von Abenteuer-Klassikern und eröffnet die Möglichkeit, dass die Erforschung der Quellen Karl Mays auf breiterer Basis fortgesetzt werden kann. Insofern ist diese Ausgabe auch ein indirekter Beitrag zur May-Forschung.«

Prof. Dr. Siegfried Augustin: Armand, eine Quelle für Karl May. Zum Erscheinen der ersten drei Bände der »Marburger Ausgabe« von Armands Werken. In: »Karl May & Co.«, Nr. 124 (Mai 2011), S. 31-33.